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Risiken
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Beschreibung
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Gegenmaßnahmen
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Interessenkonflikt im Mietwohnungsbau
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In der Regel beinhaltet die Kaltmiete den Kapitaldienst der Heizungsanlage. Der Gebäudeeigentümer ist bei einer Erneuerung seiner Heizungsanlage daran interessiert, geringe Investitionen selbst tragen zu müssen. Der Mieter erwartet möglicherweise geringe Betriebskosten (zweite Miete). Die Umlegung der Investition auf den Grundpreis und damit die Erstattung über die Warmmiete birgt rechtliche Schwierigkeiten, insbesondere im Gebäudebestand, und ist nur eingeschränkt möglich. Zudem wird die Warmmiete erhöht und beeinflusst die Vermietbarkeit von Wohnungen.
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Klare Absprachen mit dem Vermieter
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Vorurteile und Unwissenheit zum Thema Contracting
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Das Contracting leidet unter dem Vorurteil, zu teuer zu sein, u.a. dadurch, dass ein Dritter Gewinne erwirtschaften will. Vorurteile bestehen nicht nur extern, sondern auch innerhalb eines Unternehmens, wenn es darum geht, die Vorteile des Contracting für das Unternehmen herauszustellen. In der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft führen unvollständige Kostenaufstellungen zu einer Fehleinschätzung bei Entscheidungen zum Contracting.
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Vorteile herausstellen, Beratung, Kostenvergleiche, Transparenz, Kommunikationsmittel schaffen
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Zielgruppenspezifische Nachteile für überregional tätige Unternehmen
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Bei Kommunen z.B. hat ein überregionaler (externer) Contractor gegenüber einem lokalen Anbieter (z.B. Stadtwerke) deutlich geringere Chancen.
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lokale Vertriebspartnerschaften
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Eingeschränkte Flexibilität
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Mit der Kapitalintensität des Contracting sind lange Laufzeiten und damit Abhängigkeiten von Dritten verbunden. Diese werden teilweise den Vorteilen einer sicheren und kalkulierbaren Dientleistung vorangestellt.
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Vorteile herausstellen, transparente Preisgestaltung
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Vorteile aus der Betriebsführung kommen nur dem Contractor zugute
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Der Contractor hat - in Abhängigkeit von seiner Kompetenz und Größe - Vorteile durch Optimierung der Betriebsführung, das Energie-Management und günstige Einkaufsbedingungen. Auch wenn objektiv eine Gleichverteilung von Chancen und Risiken vorliegt, wird das vom Kunden distanziert gesehen.
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Chancen und Risiken der Betriebsführung in der Kommunikation herausstellen, Beteiligung des Kunden an verbesserter Betriebsführung (Beteiligungsmodelle)
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Liquiditätsschwäche
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Kleine Contractoren stehen im Verdacht, durch schwache Liquidität unseriös zu sein.
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Bürgschaften, Partnerschaften
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Fehlender Einfluss auf Auswahl von Subunternehmen
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Der Kunde hat - soweit vertraglich nicht vereinbart - keinen Einfluss auf die beschäftigten Bau- und Serviceunternehmen, die der Contractor einsetzt. Dies könnte z.B. Auswirkungen im Betrieb der Anlage haben (eingeschränkte Versorgungssicherheit).
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Fehlende Ortsbindung
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Der Contractor ist überregional tätig und nicht ortsansässig. Hier könnten seitens des Kunden Vorbehalte und Bedenken bestehen, dass die Betriebsführung nicht mehr gewährleistet ist. Hinzu kommt, dass Contractoren weitere Subunternehmen einsetzen zur Abwicklung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten.
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Beschäftigung des lokalen Handwerks, Vertriebspartnerschaften, lokale Multiplikatoren einbeziehen
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Zu hohe Preise
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Contractoren sind in der Regel höheren Kapitalverzinsungsansprüchen und Verwaltungskosten unterworfen als der Gebäudeeigentümer, sodass trotz höherer Kompetenz in Betriebsführung und Energie-Management keine akzeptablen Preise erreicht werden. Die Preisgestaltung ist letztlich von der Zielrichtung des Contractors abhängig. Neben der Fokussierung auf den erwirtschafteten Gewinn spielen auch andere Aspekte eine Rolle (z.B. Kundenbindung oder Cross-Selling).
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Reduzierung von Verwaltungskosten z.B. durch Standardisierung, Nutzung von Synergieeffekten, Vorteile großer Stückzahlen nutzen
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Nicht ausreichende Angebotspalette
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Insbesondere im Bereich von kommunalen, öffentlichen und industriellen Einrichtungen sind Lieferungen unterschiedlicher Energiearten (Strom, Wärme, Kälte, Dampf, Druckluft etc.) aus einer Hand gefragt. Spartenunternehmen haben hier entsprechende Nachteile.
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Partnerschaften, Sublieferanten
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Kundeneigenes Personal
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Größere Gebäudeeigentümer - insbesondere Kommunen, Krankenhäuser und Industriebetriebe - verfügen über eigenes Personal, das im Zuge des Facility-Managements auch das Energie- Management vornimmt. Externe Betreiber schränken das Aufgabenspektrum des eigenen Personals ein, was nicht immer gewünscht wird.
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Angepasstes Contractingmodell, Weiterbeschäftigung des Personals in der Betriebsführung, Personalübernahme
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Übernahme von Personal
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Der Übergang zum Contracting ist in größeren Einheiten oftmals mit der Forderung verknüpft, Betriebspersonal zu übernehmen. Einerseits kann das Interesse des Contractors gering sein, da seinerseits ausreichend Personal vorhanden ist. Andererseits könnten Vorbehalte beim potenziellen Kunden bestehen, dass dieses Personal nach Übergang auf den Contractor unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen abgebaut wird. Bei diesem sensiblen Thema spielen grundsätzlich die Empfindsamkeiten beteiligter Personen eine große Rolle.
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Lange Kapitalrückflusszeiten
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Für den Contractor besteht auf Grund der Notwendigkeit, marktfähige Preise anzubieten, die Gefahr, in der vereinbarten Vertragslaufzeit nicht das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften. Einflussgrößen sind hier die Höhe der erforderlichen Kapitalverzinsung, die Endschaftsbestimmung sowie Paramter zur Vertrags- und Preisgestaltung und zum technischen Konzept, die sich im Laufe der Zeit gegenüber den ursprünglichen Ansätzen ändern können.
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Vertragliche Regelungen zur Minderung besonderer Risiken bzw. Einflüsse, soweit machbar; kostenentwicklungsgerechte Preisgestaltung (Preisgleitklauseln)
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Insolvenzrisiko
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Im Bereich der Versorgung von Industrie- und Gewerbebetrieben besteht das Risiko, getätigte Investitionen durch Insolvenzen nur teilweise zu decken.
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Soweit machbar: Risikominimierung durch Eintragung beschränkt persönlicher Dienstbarkeiten
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Nachträgliche Maßnahmen zum Gebäudewärme-schutz
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Die ursprüngliche Auslegung der Erzeugungsanlage wird durch spätere Wärmeeinsparungen in Frage gestellt und führt zur Beeinträchtigung der Wirtschaftlichkeit.
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Kostenorientierte Preisgestaltung (AP/GP-Modelle), Take-or-pay- Klauseln
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Marketingrisiken
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Contractingmaßnahmen, die im Bestandsgeschäft als Kundenbindungsmaßnahmen eingesetzt werden, können zu Margenverlusten führen, soweit die Abwanderung des Kunden an einen Wettbewerber verhindert werden soll. In dieser Form für einzelne Objekte angebotene Maßnahmen bergen bei Kunden mit einer Vielzahl an Objekten die Gefahr, dass eine Übertragung auf den gesamten Vertragsbestand erwartet wird.
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